Die besten Fluganbieter im Vergleich

Airlines

Alles Wissenswerte rund um die Airlines dieser Welt

Das Fliegen hat die Menschheit schon seit eh und je interessiert und fasziniert. Bereits in der Antike wurde dem Fliegen eine göttliche Erhabenheit zugesprochen. Diese Faszination zieht sich wie ein roter Faden weiter durch die Menschheitsgeschichte. Mit der Natur als Vorbild machten sich die Menschen nach und nach das Fliegen zu Nutze und perfektionierten es so weit, dass das Flugzeug als Verkehrsmittel heutzutage überhaupt nicht mehr wegzudenken ist. Inzwischen bestimmen zahlreiche Airlines sowohl den nationalen als auch den internationalen Luftfahrtmarkt.

Die Anfänge der Airlines

Die allererste Fluggesellschaft überhaupt wurde bereits im Jahre 1909 in Frankfurt am Main von Ferdinand Graf von Zeppelin gegründet. Drei Jahre später startete das erste Postflugzeug „Gelber Hund“. Weitere Airlines folgten rasch, sodass 1913 schon ein recht weitreichendes Verkehrsnetz existierte, das die damals wichtigsten deutschen Großstädte miteinander verband. Durch den ersten Weltkrieg geriet der weitere Ausbau ins Stocken und der intendierte Anschluss an das europäische Netz wurde verhindert. Nach 1918 entstanden zunehmend Airlines in Großbritannien und Frankreich. Auch in Deutschland wurde just ein Jahr später die „Deutsche Luftreederei“ gegründet, die noch heute in dem größten deutschen Luftfahrtunternehmen – der Lufthansa – weiterlebt. Ein wahrer Boom im Luftverkehr setzte ab 1927 ebenfalls in den Vereinigten Staaten ein. Während es 1926 in den USA noch zwölf Airlines gab, waren es zwei Jahre später bereits 25 Fluggesellschaften. Im Jahre 1930 unternahmen schließlich amerikanische Airlines – verglichen mit der Gesamtheit der europäischen Flugunternehmen – schon die doppelte Anzahl an Flügen.

Fluggesellschaften - Airlines im weltweiten Überblick

Europa

Asien

Nordamerika

Südamerika

Australien

Afrika

Verschiedene Arten von Airlines

Aus der Tradition heraus wurden die meisten Luftfahrtunternehmen häufig staatlich betrieben. Doch durch die sich ausweitende Liberalisierung und auch Privatisierung des Luftverkehrs wandelten sich die traditionell staatlichen Fluggesellschaften immer mehr zu privaten Airlines, welche sich auch auf dem freien Luftfahrtmarkt zu bewähren versuchten. Aufgrund dieser Liberalisierung des Marktes traten auch zunehmend kleinere Airlines auf den Plan, sodass es mittlerweile insgesamt über 700 Fluggesellschaften gibt. Diese sind nicht alle klassische Linienflugunternehmen, sondern im Zuge der stetig wachsenden Flugbranche haben sich auch neue Arten von Airlines herauskristallisiert.
Zu den herkömmlichen Fluggesellschaften zählen nach wie vor diejenigen, die Linienflüge anbieten. Das wohl bekannteste Beispiel für eine Linienfluggesellschaft ist die Lufthansa, die größte deutsche Airline. Auch Air Berlin ist ein stetiger Anbieter von Linienflügen. Diese werden grundsätzlich zu bestimmten Zeiten – hinterlegt in einem Flugplan – durchgeführt. Hierbei wird von der wirklichen Auslastung unabhängig eine Transportleistung erbracht. Im gewerblichen Luftverkehr ist der Linien- Flug prinzipiell der Regelfall, wobei die Fluggesellschaft hier das wirtschaftliche Risiko trägt. Darüber hinaus stehen vor allem bei Mittel- und Langstreckenflügen zumeist mehrere Beförderungsklassen zur Auswahl.
Im Gegensatz zu den Linienfluggesellschaften stehen die Airlines, welche sogenannte Charterflüge anbieten. Bei einem Charter - Flug werden Personen oder Güter lediglich zu gewissen Anlässen an einen Zielort befördert, der vom Auftraggeber bestimmt wird. Charterflüge selbst lassen sich auch noch einmal unterscheiden. Sehr häufig ist der Inclusive-Tour-Charter (IT-Charter), bei welchem Fluggesellschaften eine Beförderungsleistung im Auftrag von Reiseveranstaltern erbringen. Der Reiseveranstalter bietet seinen Kunden eine Pauschalreise an, im Rahmen derer die Airline den Flug an den gebuchten Urlaubsort übernimmt. Der Vorzug vom Charter- Flug ist die vergleichsweise preisgünstige Beförderung von Passagieren, da hier – im Gegensatz zu den Linienflügen – eine möglichst hohe Auslastung angestrebt wird.
Aber auch immer mehr Billigfluggesellschaften etablieren sich am Luftfahrtmarkt. Hierbei handelt es sich um Airlines, welche überwiegend Kurz- und Mittelstreckenverbindungen bedienen – und dies mitunter zu äußerst günstigen Preisen. Die Billigflugunternehmen setzten auf eine hohe Auslastung ihrer Flugzeuge sowie deren kurzen Umlauf nach dem Shuttle-Prinzip. Passagiere, die gern einen günstigen Flug buchen, müssen jedoch beim Billigflug Abstriche bezüglich Komfort, Service und Flexibilität machen. So fallen bei Billigfluggesellschaften nicht selten zusätzliche Gepäckkosten an und auch die Verpflegung an Bord ist lediglich gegen Aufpreis möglich.
Eine weitere Art von Fluggesellschaft, die sich jedoch ausschließlich auf den Frachttransport konzentriert, ist die Frachtfluggesellschaft. Diese bedient häufig mit speziellen Frachtflugzeugen den reinen Frachttransportzweig im Linien- und Charterverkehr. Der Lufttransportweg gewinnt immer weiter an Bedeutung, nicht zuletzt, da die Beförderung durch die Lüfte einiges an Zeit einspart. Insbesondere Kuriertransportunternehmen wie DHL, UPS oder auch Federal Express (FedEx) haben merklich größere Flotten als die Passagierfluggesellschaften.

Die Allianzen der Airlines

Trotz der Tatsache, dass die Anzahl der Fluggesellschaften stetig zunimmt – oder vielleicht auch gerade deswegen – haben sich einige Luftfahrtunternehmen zu Allianzen zusammengeschlossen. So bilden Luftfahrtallianzen strategische Kooperationen, bei denen die einzelnen Airlines jedoch eigenständig bleiben. Die Allianzen legen dabei den Schwerpunkt auf den Luftbetrieb. So bringen die Fluggesellschaften beispielsweise ihre Flugpläne untereinander in Übereinstimmung. Wichtige Elemente dabei sind vor allem vereinheitlichte Buchungssysteme, die gegenseitige Sitzplatzvermietung in ihren Flugzeugen, das Angebot zur optimierteren Durchführung von Gabelflügen oder auch die gemeinsamen Vielfliegerprogramme. Diese Flug - Programme zielen darauf ab, die Kundenbindung zu stärken, indem die regelmäßige Nutzung ein und derselben Fluggesellschaft beziehungsweise einer Airline in besagter Allianz mit Rabatten belohnt wird. Die größten internationalen Luftfahrallianzen sind die Star Alliance (26 Mitglieder), das Sky Team (20 Mitglieder) sowie die Oneworld Alliance mit 15 Mitgliedern.

Verschiedene Institutionen überwachen Flugsicherheit

Um bei der ständig wachsenden Anzahl an Airlines trotzdem weiter die Sicherheit im Flugverkehr gewährleisten zu können, gibt es weltweit verschiedene Institutionen. Diese sorgen dafür, dass die Fluggesellschaften die geforderten Sicherheitsstandards auch einhalten. In den USA übernimmt dies beispielsweise die Federal Aviation Administration (FAA). In der Europäischen Union obliegt der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Überwachung der Airlines. Doch in Absprache mit dieser hat jeder EU-Mitgliedsstaat auch seine eigene Behörde, so ist dies in Deutschland das Luftfahrt-Bundesamt.

Fluggesellschaften und ihre Philosophien

Dieses riesige Angebot auf dem Flugmarkt ist letztlich vor allem für die Fluggäste wahrlich positiv, denn sie können vom mitunter für die Fluggesellschaften selbst harten Wettbewerbskampf Gebrauch machen und stets den günstigsten Flug buchen. Doch Passagiere, die immer mit einer anderen Airline unterwegs sind, sollten bei der Buchung aufpassen. „Kennste einen, kennste alle“ - dies funktioniert in der Flugbranche nicht so einfach. So wie bei jedem anderen Wirtschaftsunternehmen haben auch Airlines ihre eigene Firmenphilosophie. Somit sollten Fluggäste - bevor sie einen Flug buchen - die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmen genau studieren, um schließlich keine bösen Überraschungen zu erleben. Denn Gepäckvorschriften, Stornierungsfristen, Zeiten für den Online Check-in und anderes regeln die einzelnen Airlines selbst und dies oft ganz unterschiedlich.