Die besten Fluganbieter im Vergleich

Flugtickets

Das Flugticket: Fahrschein für die Lüfte

Das Flugticket ist die Eintrittskarte zum gewünschten Flug, ganz ähnlich einer Fahrkarte im Zug. Der Beleg berechtigt den Passagier an einem bestimmten Flug teilzunehmen und dient der Kontrolle durch das Flugpersonal. Im Gegensatz zum Bahnfahrschein gibt es bei einem Flugticket ein paar Besonderheiten zu beachten: Denn der Flugschein muss, um tatsächlich ins Flugzeug zu gelangen, gegen eine Bordkarte am Abfertigungsschalter eingetauscht werden. Erst die Bordkarte oder auch boarding pass/card ermöglicht den Zustieg des Reisenden. Wenn der Passagier den boarding pass bekommen hat, wird das Flugticket für die Kontrolle nicht mehr benötigt. Flugtickets sind mittels der Buchung von Flügen im Reisebüro, Online Reisebüro oder direkt bei der jeweiligen Airline erhältlich.
Flugtickets und Ausweis für die nächste Reise@iStock - conejota 2014

Arten von Flugtickets

Elektronische Flugtickets@iStock - Bet_Noire 2014
Je nach Bezugsquelle werden den Passagieren unterschiedliche Flugtickets ausgehändigt. Für alle Linienflüge gibt es die sogenannten IATA-Tickets, die immer folgende Daten aufweisen: Vor- und Zuname des Fluggasts, Flugstrecke und -datum, Sitzklasse, Flugtarif, Ausstellungsdatum, Ausgabestelle, Flugscheinnummer, Gültigkeitsdauer, Endorsement Information, Zahlungsart und aufgegebene Gepäckstücke. Allerdings gehören diese Tickets mittlerweile der Vergangenheit an und dürfen nur noch als ATB-Ticket mit einem maschinenlesbaren Magnetstreifen ausgestellt werden.
Weit aus weniger Daten sind auf den Flugtickets von Charterflügen zu finden. Hier begnügt man sich mit Angaben zum Namen, Flugnummer, Flugdatum und -zeit, Flugstrecke und Reiseveranstalter. Jedoch können diese Flugtickets im Gegensatz zu den IATA-Tickets nicht umgebucht werden, da sie häufig Teil einer Pauschalreise sind. Inzwischen ist allerdings durch die Umstellung auf das elektronische Ticket bei einigen Airlines Schluss mit Papierversionen.

Papierlos mit dem e-Ticket

Mit der Weiterentwicklung der elektronischen Datenverarbeitung und des Internets in den 1990er-Jahren wurden auch die Print-Flugtickets durch eine elektronische Variante abgelöst. Inzwischen ist es möglich, lediglich mit dem Buchungscode und dem Personalausweis oder der Kreditkarte eine Bordkarte am Schalter zu erhalten. Durch die elektronische Fluggastdatenspeicherung kann der Beförderungsbeleg am Flughafen von einem Zentralserver abgerufen werden. Einige Fluggesellschaften haben dafür Automaten aufgestellt, an denen der Passagier den Check-in selbst ausführen kann und so selbstständig zu seinem boarding pass gelangt. Den Anfang machten die Charterfluglinien Ende 2004, um ihre Personalkosten am Boden zu reduzieren. Absoluter Vorreiter war allerdings 1994 die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines, die erstmalig mit elektronischen Fahrscheinen arbeitete.
Inzwischen wird das e-Ticket von über 80 Prozent der Airlines verwendet. Jedoch sind die Nutzung und die Bedingungen des elektronischen Flugtickets bei allen Fluggesellschaften noch sehr unterschiedlich ausgestaltet. Vielfach wird angeboten, den Check-in bereits Zuhause online durchzuführen und sich anschließend die Bordkarte am heimischen Drucker auszudrucken. Einige Fluganbieter verlangen dafür allerdings eine separate Gebühr. Im Charterbereich und bei Low-Cost-Carriern dient oftmals bereits die Buchungsbestätigung als Flugticket, mit dem der Check-in am Flughafen oder Online, je nach Fluggesellschaft, erfolgen kann.

Abkürzungen auf Flugtickets

Egal, ob es um ein Papier-Ticket, ein e-Ticket oder die Bordkarte geht, die Flugdokumente mit denen es Reisende zu tun bekommen, besitzen eine Menge englischsprachige Bezeichnungen und Abkürzungen. Während „Departure Time“ als die Abflugzeit oder „Destination“ als Zielort noch verständlich sind, versteht der Laie bei den im Luftverkehr verwendeten IATA-Abkürzungen kaum etwas. Da ist dann die Rede von „FRA“, „SXF“ oder „CDG“. Allerdings ist es mit wenigen Grundkenntnissen möglich, die verschiedenen Abkürzungen zu entschlüsseln. Mit den drei genannten Beispielen sind die Flughäfen Frankfurt, Berlin-Schönefeld und Paris-Charles-de-Gaulle gemeint.
Zweistellige Buchstabenkürzel wie „LH“ oder „BA“ bezeichnen die gebuchte Fluggesellschaft, in diesem Fall Lufthansa oder British Airways.
Bei einem Urlaub mit Kindern können die Abkürzungen „UM“, „CHD“ und „INF“ vorkommen, die für Unaccompanied Minor, übersetzt alleinreisendes Kind bis zum Alter von zwölf Jahren, Child, einfach nur Kind und Infant, im Deutschen Baby oder Säugling, stehen.
Hinter dem Wort „Class“ befindet sich immer ein Kürzel für die gebuchte Sitzklasse. In der Regel weisen die Buchstaben „F“ oder „P“ die erste Klasse aus, „C“ bezeichnet die Business Class und unter einer der folgenden Abkürzungen versteckt sich die Economy Class: „Q“, „H“, „M“, „B“ oder „K“.
Das Flugticket kann auch das Kürzel „PC“ tragen, unter dem das Flugpersonal versteht, dass der Passagier ein Gepäckstück mitnehmen darf. Für zwei Gepäckstücke gibt es die Buchstaben-Zahlenkombination „2PC“. Bei „X“ oder „NO“ ist jedoch kein Gepäck des Passagiers an Bord erwünscht.
Viele weitere Angaben in abgekürzter Form von der Gültigkeitsdauer bis zu den Fluggastregularien, wie Tickettausch oder genauere Informationen zum Sitzplatz lassen sich auf Flugtickets entdecken.

Preisbildung bei Tickets

Die Kosten für Flugtickets ergeben sich aus dem von der Airline erhobenen Nettopreis plus diverse Steuern und Gebühren, die sie entrichten müssen. Darunter zählt beispielsweise die Mehrwertsteuer, die Luftverkehrsabgabe und einiges mehr. Darüber hinaus muss die Fluggesellschaft mit der Preisgestaltung auch die Gebühren für die Nutzung des Flughafens abdecken. Deshalb nutzen vor allem Billigflieger kleinere Airports, um den Preis nicht durch die Flughafengebühren zu sehr in die Höhe treiben zu müssen, denn derartige Kosten müssen mit dem Flugticketpreis an den Passagier weitergegeben werden.
Ebenfalls auf den Flugpreis drauf gerechnet werden Extraleistungen, wie u.a. Reiseversicherungen, bei einigen Airlines auch Gepäckzubuchungen sowie Sitzplatzreservierungen. Von vielen Fluglinien wird seit einiger Zeit auch eine sogenannte Servicepauschale erhoben, die für die Bereitstellung des Flugtickets und den Check-in gilt. Je nach Fluggesellschaft kommt diese Pauschale noch oben drauf oder ist bereits im Flugticketpreis enthalten. Wichtig ist, dass diese zusätzlichen Kosten beim Buchungsvorgang exakt von der Fluggesellschaft oder dem Ticketvertreiber ausgewiesen werden müssen. Damit behalten Passagiere den Überblick über den letztlichen Flugpreis und können die angebotenen Flugtickets gut miteinander vergleichen.

Günstige Flugtickets buchen

Um ein günstiges Flugticket buchen zu können, empfiehlt sich die Nutzung eines Flugticket Vergleichs. Hier werden hunderte Airlines auf ihre Flugangebote geprüft und miteinander verglichen. Günstige Flugtickets zu kaufen, ist damit einfach und schnell möglich. Die bedienerfreundliche Suchmaske ermöglicht eine zielgerichtete und zeiteffektive Suche. Beispielsweise gelangt der Kunde durch diverse Filterfunktionen direkt zu den auf seine Wünsche passenden Angeboten. Wer beispielsweise Freigepäck auf seinem Flug wünscht, kann dies ganz einfach einstellen und so nur zu entsprechenden Ergebnissen geleitet werden. Innerhalb kürzester Zeit und mit besonders wenig Aufwand kommen Passagiere so zu ihrem Flugticket und können schon bald darauf in die Lüfte starten.

Flugtickets für andere Personen buchen

Unter einem Flugschein wird ein personengebundenes Dokument verstanden, das oftmals auch nur mit Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses gültig ist. Demzufolge sind Fluggesellschaften selten bereit, eine Namensänderung durchzuführen, sobald das Ticket ausgestellt ist. Eine nachträgliche Änderung der persönlichen Informationen ist in der Regel also nicht möglich. Fast immer kann das Ticket dann nur storniert und neu gebucht werden. Deshalb ist es wichtig bereits bei der Buchung die richtigen Daten einzugeben.
Nichts desto trotz gibt es die Möglichkeit, auch für andere Personen Flugtickets zu buchen. Dazu muss bei der Buchung lediglich die reisende Person als Passagier und die zahlende bzw. buchende Person als Rechnungsadresse bzw. Anmelder angegeben werden. Um für eine andere Person einen Flug buchen zu können, ist wichtig, auch Daten wie Personalausweisnummer und ähnliches bereitzuhalten.